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Wohnräume mit Farbe und Licht gestalten

Wohnräume mit Farbe und Licht gestalten

Farben entfalten beim Betrachter eine besondere Wirkung und verleihen Räumen eine ganz individuelle Atmosphäre. Welche Farbe Sie einsetzen möchten, hängt einerseits von Ihrem Geschmack, aber auch von der Nutzung und der Größe des Raums sowie von der Lichteinstrahlung ab. Hilfreich bei der Entscheidung, welche Farben in welcher Kombination eingesetzt werden könnten, ist der Farbkreis, der vielen noch aus dem Kunstunterricht im Gedächtnis ist.

Er unterteilt alle Farben in Farben erster, zweiter und dritter Ordnung. Zu den Farben erster Ordnung gehören die Grundfarben Gelb, Rot und Blau, aus denen alle anderen Farben hergestellt werden können. Die Farben zweiter Ordnung, nämlich Orange, Violett und Grün, entstehen durch die Mischung der Primärfarben zu je gleichen Anteilen. Und die Farben dritter Ordnung entstehen wiederum durch Mischung der ersten beiden Farbgruppen: Blauviolett, Rotviolett, Blaugrün, Gelbgrün, Gelborange und Rotorange. Nicht als Farben gelten Schwarz, Weiß und Grau. An der Position der Farben auf dem Farbkreis erkennt man auch ihre Wirkung zueinander. Gegenüberliegende Komplementärfarben entfalten den größten Kontrast, dadurch können Sie bei der Raumgestaltung sehr gut Akzente setzen.

Es gibt eine riesige Auswahl an unterschiedlichen Farbtönen, das menschliche Auge nimmt schon etwa zehn Millionen unterschiedliche Nuancen wahr. Um eine einheitliche Definition herzustellen und Missverständnissen vorzubeugen, werden seit über 80 Jahren durch das Deutsche Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V. (RAL) genormte RAL-Farben festgelegt. Sie erhalten also in jedem Baumarkt oder Farbengeschäft stets genau den gleichen Farbton unter derselben RAL-Bezeichnung. Verwenden Sie die Farbkarten mit RAL-Farbtönen, um leicht und schnell den passenden Ton zu finden.

Bei Ihrer Raumgestaltung können Sie auch die psychologischen Effekte, die verschiedene Farben auf Menschen haben, miteinbeziehen. Während Gelb freundlich und aufmunternd wirkt, weckt Rot Assoziationen von Kraft und Vitalität und wirkt stimulierend, dagegen wird Blau eher als beruhigend und entspannend wahrgenommen. Orange gilt als anspornend, Grün wirkt konzentrationsfördernd, Violett erscheint je nach Ton als selbstbezogen bis romantisch. Sogar bei der Temperaturwahrnehmung spielen Farben ein Rolle: Während Menschen in einem orangerot gestrichenem Raum erst ab 11 Grad Celsius anfangen zu frieren, wird ihnen in einem blaugrünen Zimmer bereits ab 15 Grad Celsius kalt.

Farbe ist sehr gut dafür geeignet, ungünstige Raumproportionen zu neutralisieren. Dabei sollten nicht nur die Wandflächen, sondern die Gesamtwirkung von Boden, Wand und Decke beachtet werden. Bei hellen, großen Räumen kommen kräftige Farben sehr gut zur Geltung. Hohe Räume können durch eine Decke in dunklem Farbton niedriger, niedrige Zimmer durch eine helle Decke und einen dunklen Bodenbelag höher erscheinen. Leichte, luftige Farben lassen kleine Räume größer, warme, dunkle Farben eher kleiner erscheinen. Bei einem schlauchartigen Raum verbreitern helle kühle Farben an den Seiten das Zimmer optisch, mit einem dunkleren Ton an den Stirnseiten wirkt es auch kürzer. Die Raumwahrnehmung von dunkleren Räumen ohne Lichteinstrahlung kann durch helle, warme Farben aufgewertet werden. Durch Querstreifen können hohe Räume niedriger und durch senkrechte Streifen niedrige Zimmer höher erscheinen.

Wir empfehlen Ihnen Farben und Kontraste mit Bedacht einzusetzen, um ein harmonisches Bild zu erzielen. Trendfarben können schnell out sein, um aktuelle Wohntrends aufzugreifen, sollten Sie lieber auf Kissen und Wohnaccessoires zurückgreifen, die Sie leicht auswechseln können.

Profitieren Sie von der Erfahrung und dem Wissen Ihres Klussenier-Handwerkspartners, der Sie gerne persönlich zu Ihrer individuellen Farbgestaltung berät.

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