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Unwetter und Hochwasser - so sichern Sie Ihr Haus!

Aktuell kommt es aufgrund starker Regenfälle und Unwetter an vielen Orten in Deutschland zu Überschwemmungen und Verwüstungen in großem Ausmaß. Viele Menschen mussten erhebliche Schäden an ihrem Hab und Gut hinnehmen, einige haben fast alles verloren. Eine Versicherung, die diese Schäden abdeckt, kann in so einer Situation die Rettung in der Not sein. Daneben sieht Zuhause.de aber auch andere Vorsorgemaßnahmen vor, die Schäden im Unglücksfall vermeiden oder zumindest minimieren können.

Auch wenn gerade lokale Gewitter schwer vorherzusagen sind, gibt es einige Maßnahmen, die Sie in letzter Minute ergreifen können, um mögliche Schäden einzudämmen. Fotografieren Sie am besten vor einem drohenden Gewitter Haus und Garten, rät das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), um so Ansprüche gegenüber Ihrer Versicherung besser nachweisen zu können. Gefährlich können besonders elektrische Geräte sein. Vor einem möglichen Unwetter sollten Sie alle Stromkreise abstellen und Waschmaschine und Trockner am besten höher stellen. Stellen Sie sicher, dass die Geräte nicht feucht geworden sind, bevor Sie diese wieder in Betrieb nehmen. Auch Möbel sollten Sie höher lagern oder in darüberliegende Stockwerke räumen, um sie zu schützen. Lebensmittel und andere kleinere Gegenstände können Sie in wasserdichten Behältern lagern. Bereiten sie sich auch auf eine mögliche Evakuierung vor, indem Sie Versicherungsdokumente und Kontaktadressen bereit legen.

Das Wasser kann nicht nur von außen kommen, sondern auch über Abflüsse im Haus eindringen. Um zu verhindern, dass Regen- oder Abwasser aus einer überbelasteten Kanalisation ins Haus zurückfließt, benötigen Sie funktionierende Rückstauklappen. Dies gilt umso mehr für Schmutzwasser, hier sollten Sie - gerade wenn Sie in stark bedrohlichen Gebieten wohnen - bestenfalls keine normalen Rückstauklappen einsetzen, sondern absolut dicht schließende motorbetriebene Klappen. Eine regelmäßige Wartung kann Sie im Ernstfall vor großen Schäden schützen.

Bei Überschwemmungen und Starkregen sind ebenerdige Hauseingänge, Kellerfenster und Lichtschächte die Einfallstore für die Wasserfluten. Hier können schon kleine Maßnahmen wie Abdeckungen, Schwellen und Mauern vor Lichtschächten helfen. Schließen Sie alle Fenster und alle Rollläden und sichern Sie auch alle Gegenstände auf dem Balkon oder im Garten. Bei Starkregen ist es ein Vorteil, wenn Sie die Fenster mit der Öffnungsrichtung nach außen installiert haben, weil sie so länger dicht bleiben. Lichtschächte können volllaufen und sollten daher wenn möglich abgedeckt werden und eine Abflussmöglichkeit haben.

Damit Ihre Versicherung bei einem Schadensfall auch wirklich zahlt, müssen bestimmte Bedingungen erfüllt sein. Bei Sturmschäden greifen viele Versicherungen erst ab Windstärke acht. Überschwemmte Keller sind nur abgesichert, wenn bei der Wohngebäudeversicherung eine zusätzliche Elementarschadenversicherung abgeschlossen wurde. Nur in diesem Fall werden die Kosten für Schäden durch Überschwemmung, Rückstau, Erdrutsch oder Lawinen übernommen. Bei beschädigten Einrichtungsgegenständen oder Gartenmöbel greift die Hausratversicherung, aber nur wenn es eine Elementarschadensklausel gibt und oft auch nur, wenn Fenster und Türen verschlossen und Gartenmöbel in einem Gebäude untergebracht waren.

Was tun, wenn das Unwetter vorbei ist? Zuerst sollten Sie die Schäden durch Fotos für die Versicherung dokumentieren. Gefahrenquellen sollten Sie sofort beseitigen und nasse Räume schnellstmöglich wieder trockenlegen. Andere Aufräumarbeiten sollten Sie erst mit dem Versicherer abklären. Insbesondere bei modernen Betonkellern und wenn das Wasser nur kurzzeitig im Keller gestanden ist, reicht oft schon kräftiges, mehrtägiges Durchlüften. In schweren Fällen und gerade bei Gipskartonwänden bieten sich Luftentfeuchter und Bautrocknungsgeräte an. Diese sollten Sie am besten von einem Fachmann installieren lassen, der parallel einen möglichen Schimmelbefall überprüft. Kontrollieren Sie besonders auch Dach und Fassade, da bei einem Sturm auch Wasser unter die geschlossene Ziegeldecke dringen und an der Hauswand herunterrinnen kann. Nasser Dämmstoff isoliert nicht mehr und nasses Holz kann faulen und bietet die perfekte Grundlage für Schimmelpilze, was gesundheitsgefährdend sein kann. Alte Sturmschäden können bei einem erneuten Unwetter zu noch größeren Schäden führen. Gerade gelockerte Dachziegel oder Schindeln können herunterstürzen und verstopfte Regenrinnen überlaufen und die Fassade beschädigen. Deswegen empfehlen wir Ihnen, alle Schäden nach einem Unwetter sofort zu reparieren.

Lassen Sie sich zur Absicherung Ihres Gebäudes oder zur Reparatur eventueller Schäden gerne von Ihrem Klussenier Handwerkspartner beraten und ein kostenloses Angebot erstellen.

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