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Rund 40% mehr Brände in der Weihnachtszeit - wie Sie Hausbrände vermeiden können!

Hausbrand

In Deutschland kommt es jährlich zu rund 200.000 Wohnungsbränden. Eine überlastete oder unsachgemäße Nutzung von elektrischen Geräten ist neben menschlichem Fehlverhalten eine der häufigsten Ursachen. Jetzt in der Adventszeit reicht auch schon mal eine vergessene, brennende Kerze im Adventskranz, um einen Brand auszulösen. Um rund 40% nehmen die Schadensfälle laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GdV) in dieser Zeit zu. Wir geben Ihnen hier einen Überblick wie Sie die häufigsten Brandursachen erkennen und Schaden vermeiden können.

Platz Eins der häufigsten Brandursachen belegt die Elektrik. Gerade bei defekten Geräten und Stromleitungen kann es zu Kurzschlüssen mit Funkenbildung oder übermäßiger Wärmebildung kommen. Gütesiegel wie CE-, GS- oder VdS-Zeichen auf Elektrogeräten können dieses Risiko verkleinern. Eine Abschaltautomatik an Wasserkochern und anderen Elektrowärmegeräten sind ebenfalls sehr zu empfehlen. Betreiben Sie nicht zu viele elektrische Geräte an einer Steckdose und stecken Sie nie mehrere Steckerleisten hintereinander. Auch defekte Isolationen oder Wackelkontakte an Leitungen müssen umgehend vom Fachmann repariert werden.

Der Mensch ist die Brandursache Nummer Zwei. Vergessene Öfen, Bügeleisen oder Herde können brennbare Gegenstände in der Nähe entzünden. Auch Kaminöfen sollten regelmäßig sachgerecht gereinigt und nicht allein gelassen werden. Neben brennenden Kerzen auf Adventskränzen und Weihnachtsbäumen, gehören gerade auch glimmende Zigaretten zu den häufigsten Brandquellen. Rauchen Sie nie auf Ihrer Couch und im Bett, um nicht beim Rauchen einzuschlafen. Auch in der Küche sind es weniger technische Defekte, sondern menschliche Fehler, die Brände auslösen. Gerade vergessene Herdplatten oder mal kurz auf dem Herd stehengelassene Pfannen sind gefährlich – ein Fettbrand kann sich in wenigen Minuten entwickeln und sollte niemals mit Wasser gelöscht werden, sondern stets erstickt oder von der Feuerwehr gelöscht werden. Legen Sie auch keine brennbaren Gegenstände wie Zeitungen oder Topflappen auf heiße Platten und verlassen Sie die Küche nicht bei eingeschaltetem Herd.

Auch Blitzschlag ist eine häufige Brandursache, gegen die sich für verhältnismäßig wenig Geld etwas unternehmen lässt. Ein Blitzableiter und eine dreistufige Sicherung am Hausverteiler, den weiteren Verteilern und den Steckdosen, die Überspannungsschäden und Kabelbränden vorbeugt, kostet für ein Einfamilienhaus fachgerecht installiert etwa 2.500 Euro.

Lebenswichtig sind Rauchmelder, die in allen Schlafzimmern und im Flur angebracht sein sollten und in den meisten Bundesländern auch sein müssen. Der Rauchmelder weckt Sie bei Bränden in der Nacht bevor sich zu dichter, lebensgefährlicher Rauch entwickelt hat und damit früh genug, um sich in Sicherheit zu bringen.

Wenn Sie Ihr Haus oder Ihre Wohnung gegen mögliche Brandursachen sichern möchten, wenden Sie sich an Ihren Klussenier Handwerkspartner und lassen sich beraten und ein unverbindliches Angebot erstellen.

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