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Ist eine Instandhaltungsrücklage für Hauseigentümer sinnvoll?

Instandhaltungsrücklage

Wenn Ihr Haus unerwartet einen größeren Schaden erleidet und kostspielige Reparaturen anstehen, kann das für Sie als Hauseigentümer schnell sehr teuer werden. Viele Experten raten deswegen ausdrücklich zum Aufbau einer genügend hohen Instandhaltungsrücklage, die Sie gegen solche Fälle absichert. Zwar sind Sie als Hausbesitzer anders als Eigentümergemeinschaften von Mehrparteienhäusern nicht dazu verpflichtet, Rücklagen zu bilden, um notwendige Reparaturen, Modernisierungen und Renovierungen abzudecken – das kann sich allerdings rächen.

Als Grundlage für die Entscheidung wie viel Geld man als Hausbesitzer am besten zurücklegen sollte, kann eine einfache Faustformel des Verbandes privater Bauherren (VPB) gelten: Jeden Monat sollten Sie einen Euro pro Quadratmeter Wohnfläche ansparen. Allerdings hängt der optimale Betrag auch vom Alter und der Größe des Gebäudes ab. Das Bauministerium empfiehlt daher, anders als der VPB folgende Staffelung:

  • jährlich 4 Euro pro Quadratmeter für bis zu 5 Jahre alte Häuser
  • jährlich 6 Euro pro Quadratmeter für bis zu 10 Jahre alte Häuser
  • jährlich 7,50 Euro pro Quadratmeter für bis zu 15 Jahre alte Häuser
  • jährlich 10 Euro pro Quadratmeter für alle älteren Häuser

Ein größeres Polster ist besonders dann sinnvoll, wenn Sie davon nicht nur die einmalig auftretende Heizungssanierung, sondern auch die regelmäßigen kleineren Reparaturen bezahlen möchten, die ja auch schnell eine größere Summe ergeben können. Schlimmstenfalls können bei aus Kostengründen aufgeschobenen Reparaturen größere Folgeschäden entstehen. Ist die Außenwand z.B. nicht mehr dicht, kann das Dämmmaterial feucht werden, schimmeln und sogar zu einem Riss in der Fassade beim nächsten Kälteeinbruch führen.

Gerade wenn die Heizung irgendwann einmal nicht mehr funktioniert oder aufgrund gesetzlicher Regelungen ausgetauscht werden muss, weil sie älter als 30 Jahre ist, ist eine ausreichend hohe Instandhaltungsrücklage eine große Erleichterung für viele Hausbesitzer. Das gilt umso mehr, wenn Sie in diesem Fall nicht gezwungen sind, die günstigste Variante zu kaufen, sondern die Heizung wählen können, die langfristig am wirtschaftlichsten ist. So profitieren Sie nicht nur von geringen Betriebskosten, sondern tragen auch zur Wertsteigerung der Immobilie bei.

Auch bei anderen Renovierungsmaßnahmen erlaubt Ihnen eine Rücklage größere Spielräume. So können Sie beispielsweise einen neuen Fassadenanstrich gleich mit einer Fassadendämmung kombinieren und müssen dabei nur einmal für das Gerüst bezahlen, wodurch sich solche Maßnahmen deutlich schneller amortisieren.

Möchten Sie sich informieren, welche Sanierungs- oder Renovierungsmaßnahmen bei Ihrem Haus in Zukunft anstehen könnten und mit welchen Kosten Sie jeweils rechnen müssten? Ihr Klussenier Handwerkspartner berät Sie gerne ausführlich und erstellt Ihnen ein unverbindliches Angebot.

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