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Fußbodenheizungen – Vor(ur)teile und Fakten

Fußbodenheizung

Kalte Füße mag niemand, nicht nur deswegen sind Fußbodenheizungen in letzter Zeit immer beliebter geworden. Noch dazu sind sie im Betrieb oft deutlich günstiger als andere Heizungsarten. Mit welchen Vor- und Nachteilen Sie rechnen müssen, lesen Sie hier.

Die Kosten für den Einbau einer Fußbodenheizung sind in der Regel nicht höher als bei einer Radiatorheizung, fand die Freie Universität Berlin im Auftrag des Bundesverbands Flächenheizungen und Flächenkühlungen (BVF) heraus. Mehrkosten kommen vor allem aufgrund der notwendigen Dämmung zustande, welche bei einer Fußbodenheizung im Preis miteinkalkuliert wird – anders als oft beim Einbau einer Radiatorheizung. Gerade bei einem Neubau sind beide Systeme beim Aufwand gleichauf. Zwar braucht der Kessel einer Radiatorheizung viel Platz, doch ist die Heizung leicht einzubauen. Auch der Einbau einer Fußbodenheizung ist nicht schwer: Im Neubau kann auf den Rohbeton eine Wärme und Tritschalldämmung verlegt und darauf dann die Heizungsleitungen und schließlich der Estrich montiert werden. Anders sieht das in einem bewohnten Altbau aus, denn hier muss oft der Boden deutlich erhöht oder Platz für die Leitungen in den Boden gefräst werden. Je nach Bodenbelag können Sie auch nicht jede Fußbodenheizung wählen, sondern besonders bei Holz oder Kork nur spezielle, geeignete Heizungsformen.

Hochwertige Kunststoffrohre haben eine Lebensdauer von 40 bis 50 Jahren. Wenn Sie sich beim Einbau einer Fußbodenheizung für qualitativ hochwertige Produkte entscheiden, müssen Sie so bald keinen teuren Austausch der Rohre fürchten. Günstigere Rohre können Sie teuer zu stehen kommen, da in diese unter Umständen Sauerstoff hinein diffundieren kann, was in kurzer Zeit zur Verschlammung der Rohre führen kann.

Für die Fußbodenheizung spricht, dass sie Räume wärmer und behaglicher wirken lässt, da Menschen die Raumluft als wärmer empfinden – das können bis zu 2 Grad sein. Auch verteilt sie die warme Luft gleichmäßiger und verursacht weniger Strömungen wie die Radiatorheizung. Nicht nur bei raumhohen Fenstern kann es von Vorteil sein, dass die Fußbodenheizung faktisch unsichtbar ist. Heizkörper können zwar eine gemütliche Atmosphäre erzeugen, müssen jedoch auch gereinigt werden – eine Fußbodenheizung nicht. Allerdings sind Fußbodenheizungen aufgrund ihrer großen Fläche sehr träge, sie können die Wärme bis zu anderthalb Tagen speichern. Um ein schnelleres Abschalten zu ermöglichen, empfehlen sich dünnere Estrichschichten. Radiatoren sind hier im Vorteil, da sie viel schneller reagieren können.

Beide Heizungsformen zu mischen, kann ineffizient sein und die Temperatur kann sich schwerer regeln lassen. Auf unterschiedlichen Etagen ist es eher sinnvoll, verschiedene Systeme zu wählen. Gerade in neugebauten Häusern mit Wärmepumpen oder Solaranlagen arbeiten Fußbodenheizungen effizienter, da sie schon bei einer niedrigen Vorlauftemperatur von 30 bis 35 Grad betrieben werden können, Radiatoren benötigen dafür eine Temperatur von 50 bis 60 Grad. Aufgrund ihrer größeren Oberfläche brauchen Flächenheizungen für dieselbe Heizleistung weniger Energie, sind also ökologisch vorteilhaft und auch günstiger. Etwa zehn Prozent Betriebskosten können so eingespart werden.

Sie möchten sich gerne zum Thema Fußbodenheizung beraten lassen? Dann nehmen sie Kontakt mit dem Klussenier-Handwerkspartner in Ihrer Nähe auf und fordern sie ein unverbindliches Angebot an.

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