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Förderung für barrierereduziertes Wohnen

Als Privateigentümer profitieren Sie seit 1. Oktober 2014 vom neuen Investitionszuschuss der KfW-Bank, wenn Sie Ihren Wohnraum barrierereduziert umbauen oder bereits umgebaute Wohnfläche kaufen. Besonders geeignet ist dieser Zuschuss für einzelne Umbaumaßnahmen oder wenn nur wenig Kapital dafür fehlt.

Barrierefreies Bauen

Zuschüsse von bis zu 5.000 Euro für barrierefreies Wohnen.

Welche Investitionszuschüsse für den Umbau zum „altersgerechten Haus“ und für die Durchführung von Einzelmaßnahmen sind möglich?

Bei förderfähigen Einzelmaßnahmen können 8 % der förderfähigen Investitionskosten, maximal 4.000 EUR pro Wohneinheit gewährt werden. Dazu zählen:

  • Wege zu Gebäuden und Maßnahmen im Wohnumfeld, wie Stellplätze für PKWs, Fährräder oder Spielplätze
  • Maßnahmen im Eingangsbereich wie Türantriebe, Beschriftungen oder Einbruchschutz
  • Vertikale Erschließung durch an- bzw. eingebaute Aufzugsanlagen, Treppenlifte oder Rampen
  • Optimierung der Raumgeometrie durch Verbreiterung der Durchgänge oder Schwellenabbau
  • Maßnahmen an Sanitärräumen wie bodengleiche Duschkabinen oder Armaturen in Dusche, Badewanne oder WC
  • Umfeldsteuerung und Altersgerechte Assistenzsysteme
  • Umbau von Gemeinschaftsräumen

Bei einem Umbau bis zum Standard „altersgerechtes Haus“ können 10 % der förderfähigen Investitionskosten, maximal 5.000 EUR pro Wohneinheit gewährt werden. Dieser Standard ist erreicht, wenn

  • ein altersgerechter Zugang,
  • ein altersgerechtes Wohn- und/oder Schlafzimmer sowie eine Küche,
  • ein altersgerechtes Bad und
  • geeignete Bedienelemente

in der umgebauten Wohneinheit vorhanden sind.

Die Höchstgrenze für förderfähige Investitionskosten liegt bei maximal 50.000 EUR pro Wohneinheit, die Untergrenze für auszahlbare Investitionszuschüsse bei 300 EUR. Bei förderfähigen Einzelmaßnahmen (8 %) müssen also mindestens 3.750 EUR investiert werden.

Der förderfähige Personenkreis
  • private Eigentümer von Ein- oder Zweifamilienhäusern und Eigentumswohnungen, egal ob sie selbstgenutzt oder vermietet sind
  • Erstkäufer von neu sanierten Wohneinheiten
  • Mieter, wenn der Vermieter zustimmt
  • Maßnahmen in bestehenden Wohngebäuden, die Barrieren reduzieren
  • Erweiterungen von bestehenden Gebäude, z. B. durch den Anbau eines Außenaufzugs
  • Ausbau bislang nicht beheizbarer Räume, z. B. Dachgeschoss
  • Umwidmung von beheizten Nichtwohnflächen, z. B. Gewerbeflächen
  • Erweiterung/Ausbau von Denkmalschutzgebäuden bzw. Gebäuden mit besonders erhaltenswerter Bausubstanz als neuen Wohnraum
Die förderfähigen Umbaumaßnahmen

Voraussetzung für eine Förderung von solchen Umbaumaßnahmen ist die Durchführung durch ein Fachunternehmen wie die Handwerksbetriebe der Klussenier Handwerkskooperation. Darunter fällt ausdrücklich nicht die eigene Arbeitsleistung oder die Unterstützung durch private Helfer. Förderfähig sind Maßnahmen, die unmittelbar für die Ausführung und Funktionstüchtigkeit der jeweiligen barrierereduzierenden Maßnahmen erforderlich sind. Dazu zählt neben dem Material auch die fachgerechte Installation oder die Weiterverarbeitung durch die Fachbetriebe.

Kombination mit anderen Förderprogrammen oder Versicherungsleistungen

Der Zuschuss ist eine Alternative zum KfW-Förderprogramm „Altersgerechtes Umbauen“ und daher nicht mit ihm, jedoch mit anderen KFW-Programmen wie „Energieeffizient Sanieren“ oder anderen Bankkrediten zu kombinieren.

Die Kombination mit Versicherungsleistungen der sozialen Pflegeversicherung oder der privaten Pflegepflichtversicherung ist nur möglich, wenn sie nicht mehr als 10% der förderfähigen Investitionskosten ausmachen.

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