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Energiesparen zahlt sich aus

Energiesparen zahlt sich aus

Bei unaufhaltsam steigenden Energiepreisen bringen Ihnen Investitionen in die Energieeffizienz Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung bares Geld. Um Fehlinvestitionen zu vermeiden, sollten Sie in jedem Fall Ihren Klussenier-Fachmann zu Rate ziehen.

Gerade Altbauten sind wahre Energiefresser, die teilweise das Drei- oder Vierfache des Wärmebedarfs eines Neubaus haben, der etwa bei 70 kWh/m²a (Kilowattstunde pro Quadratmeter und Jahr) liegt. Der Großteil der deutschen Altbauten entspricht nicht einmal der Wärmeschutzverordnung aus dem Jahr 1983 mit verbreitet schlecht gedämmten Fassaden, Fenstern aus Einfachglas und sehr alten Heizungen.

Dabei ist das Einsparpotenzial enorm groß. Bei vielen Häusern lassen sich mehr als 70% des Energieverbrauchs einsparen. Das zeigen auch die Ergebnisse eines Modellprojekts der Deutschen Energie-Agentur (dena). Die von ihr sanierten Häuser, deren Baujahre zwischen 1663 und 1971 lagen, benötigten zwischen 68 und 91 Prozent weniger Primärenergie als zuvor. Ein fast 350 Jahre altes Fachwerkhaus konnte durch konsequente Wärmedämmung und Energietechnik denselben Standard wie ein KfW-40-Haus aus dem Jahr 2007 erreichen.

Damit Sanierungsmaßnahmen nicht mehr schaden als sie nutzen, empfehlen wir unbedingt die Hinzuziehung eines Fachmanns. Denn ein Haus ist ein komplexes Gebilde, dessen Bestandteile miteinander interagieren. So kann z.B. der Austausch der Fenster ohne gleichzeitige Dämmung der Außenwand dazu führen, dass sich durch die Veränderung des Raumklimas Luftfeuchtigkeit sammelt und Schimmel entsteht. Deswegen sollten Sie größten Wert auf einen gut qualifizierten Energie-Experten legen, der Ihre größten Energieschwachstellen schnell identifiziert, egal ob es sich um einmalverglaste Fenster, schlecht gedämmte Dächer, Fassaden, Fußböden oder alte Heizanlagen handelt. Der Wärmeverlust dieser Schwachstellen lässt sich ungefähr beziffern: Durch das Dach gehen 25-30%, durch die Fassade 30-35%, durch das Fenster 15-20%, durch den Kellerboden 10-15% und durch sonstige Einflüsse wie Alter, fehlerhaftes Lüften oder die Bauweise ebenfalls 10-15% verloren.

Viele Hauseigentümer sind überrascht, dass auch durch laienhaft ausgebaute Dachgeschosse oder äußere Anbauten, die die Wärmeschale durchstoßen, viel Wärme verloren gehen kann. Zur Identifizierung dieser Lecke setzen Experten häufig Thermografiekameras ein, die hohe (Gelb, Rot und Weiß) und niedrige Oberflächentemperaturen (Grün bis Violett) farbig wiedergeben. Besonders deutlich werden die Ergebnisse in Kombination mit dem Blower-Door-Test, bei dem kühle Luft von außen durch einen künstlich erzeugten Unterdruck in den Innenraum zieht und so die Leckagen aufzeigt.

Seit 2009 ist der Energieausweis bei Vermietungen und Verkäufen verpflichtend. Dieses Gutachten erfasst den Ist-Zustand des Gebäudes, erstellt einen Sanierungsvorschlag und berechnet ihn energetisch und finanziell. Über die Einordnung des Hauses auf der Energieskala – von energiesparend Grün bis energieintensiv Rot – kann der potentielle Käufer oder Mieter schnell dessen Energieeffizienz erfassen. Der Kostenfaktor ist bei kostspieligen Sanierungsmaßnahmen natürlich nicht zu vernachlässigen. Erfahrungsgemäß amortisiert sich die Sanierung einer schlechten Heizung am schnellsten, da neue Heizkessel einen erheblich höheren Wirkungsgrad haben. Auch der Austausch von Einfachglasfenstern rechnet sich sehr schnell. Bei allen Maßnahmen sollte aber stets ein erfahrener Energieberater hinzugezogen werden, der Bauherren vor wirkungslosen oder sogar schädlichen Sanierungen warnt. Dazu gehören Maßnahmen wie z.B. die Innendämmung mit Styropor in Heizkörpernischen, bei der Luftfeuchtigkeit in die Wand eindringen und sie durchfeuchten kann.

Wir empfehlen Ihnen einen Energieberater vor und während der Maßnahmen hinzuzuziehen oder die Sanierung einem erfahrenen Fachbetrieb anzuvertrauen. Wenden Sie sich gerne an Ihren Klussenier-Handwerkspartner, der Ihnen ein unverbindliches Angebot für Ihre energetische Sanierungsmaßnahme erstellt.

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