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Eine sorgfältige Elektroplanung spart Kosten

Elektroplanung

Bereits bei der Planung eines Neubaus oder einer Sanierungsmaßnahme sollten Sie die beabsichtigte Ausstattung mit elektrischen Anlagen genau bedenken. Laut DIN-Norm 18015-2 müssen Wohnungen mit 50 bis 75 Quadratmetern Wohnfläche mindestens drei Stromkreise für alle Elektroinstallationen haben – ein Haus ab 125 Quadratmetern Wohnfläche muss mindestens schon mit der doppelten Menge an Stromkreisen für Beleuchtung und Steckdosen ausgestattet sein. Und das sind nur die Mindestanforderungen, die gehobenen Ansprüchen und wechselnden Bedürfnissen kaum gerecht werden können.

Deswegen ist es wichtig, rechtzeitig festzulegen, wie die jeweiligen Räume genutzt werden sollen und wie die Einrichtung aussehen soll. Gehen Sie dafür in Gedanken durch jeden Raum und überlegen sich, welche Geräte Sie später wo nutzen möchten. Zum Beispiel brauchen moderne Kommunikationsanlagen heute nicht nur eine Telefonbuchse, sondern auch mindestens eine Steckdose. Um provisorische Lösungen über Verlängerungskabel oder nachträgliche Aufputzinstallationen zu vermeiden, sollten Sie auch eventuelle Nutzungsänderungen von Räumen bedenken. Die meisten Menschen haben nach einigen Jahren Lust, Ihr Wohnzimmer umzudekorieren und beispielsweise das Sofa anders auszurichten. Wenn Sie vorausgedacht haben und an mehr als einer Wand Anschlüsse und Steckdosen anbringen ließen, sparen Sie sich aufwendige oder behelfsmäßige Lösungen.

Oder Sie möchten ein Kinderzimmer später als Büro nutzen? Dann wird wahrscheinlich eine ganz andere Anordnung und Anzahl an Antennensteckdosen, Kommunikationsanschlüssen, Leuchtenanschlüssen und Schutzkontaktsteckern notwendig sein. Wir empfehlen Ihnen, bei der Elektroplanung eher großzügig als zu sparsam zu sein, um nachträgliche Änderungen mit hohem Zeit- und Kostenaufwand zu vermeiden. Neben Leerrohren sollten Sie am besten auch zusätzliche Leitungen und Reserveplätze in der Stromverteilung einkalkulieren. Bei nachträglichen Installationen könnte es notwendig sein, Wände aufzustemmen und diese nach den Verlegearbeiten zu verputzen und zu tapezieren. Lassen Sie sich von Ihrem Klussenier Fachmann dazu beraten.

Als Grundlage Ihrer Planung können Sie die Ausstattungswerte nach RAL RG 678 verwenden. Sie beschreiben die Ausstattung durch Elektroinstallationen anhand von sechs Stufen. Halten Sie Ihre gewählten RAL-Ausstattungswerte in der Bestellung, der Leistungsbeschreibung oder im Bauwerksvertrag fest und lassen Sie sich vom Elektrofachbetrieben passende Angebote dazu erstellen. So können Sie die Kosten und den Aufwand, die auf Sie zukommen, besser überblicken und vergleichen.

Ausstattungswert 1 umfasst nur die technischen Mindestanforderungen und kostet etwa drei Prozent der Baukosten eines Einfamilienhauses. Der Ausstattungswert 2 schlägt mit ca. 4 Prozent und eine Komfortausstattung mit Ausstattungswert 3 mit etwa 4,8 Prozent der Baukosten zu Buche. Die Ausstattungsvarianten 1 plus, 2 plus und 3 plus enthalten nicht nur die Elektroinstallation, sondern auch intelligente Gebäudesystemtechnik. Je nach Wunsch verknüpft Ihr Klussenier Elektroinstallateur die elektrischen Funktionen miteinander und konfiguriert sie nach Bedarf.

Eine vorausschauende Elektroplanung spart Ihnen also nicht nur Zeit und Kosten, sondern lässt Ihnen auch freie Hand Ihr Zuhause immer so zu gestalten, wie es Ihnen gefällt!

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